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Beim Torfeinholen, bei der Getreide-, Heu- und Kartoffelernte mussten früher auch die Kinder zupacken.
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Bei der Roggenernte musste die ganze Familie helfen. Waren die Kinder noch zu klein, spielten sie auf dem Feld. |
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"Abenteuerspielplatz" - abgeerntetes Getreidefeld. |
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In den 1950er Jahren war es ganz normal, dass auch die Kinder Holzschuhe trugen. Die meisten gingen sogar in "Klumpen" zur Schule. |
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Waren früher Kinder durstig, gab es Wasser aus dem hofeigenen Ziehbrunnen. |
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Getränkeversorgung heute. |
Frank Grote-Lambers, ein Schüler der Projektgruppe, berichtet, welche Arbeiten er auf dem elterlichen Hof verrichten muss.
Montags bis freitags (14.30 Uhr bis 19.30 Uhr)
- Alle vier Wochen Gras mähen
- Gülle fahren
- Pflügen
- Kartoffeln pflanzen
- Täglich Bullen füttern
- Kälber füttern
- Mastschweine füttern und umstallen
An Wochenenden:
- Hof fegen
- Kühe füttern
- Silage holen
- Stroh einstreuen
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Pflügen ist das Lockern und Wenden der Ackerkrume mit Hilfe eines Pfluges. Durch Pflügen wird die Bodenstruktur aufgelockert. Somit ergibt sich eine größere, raue Oberfläche. Durch erhöhte Sauerstoffzuführ, Witterungseinwirkungen sowie Zersetzung der oganischen Stoffe wird eine lockere, wasserspeichernde Struktur erreicht. Beim Pflügen werden zudem Wurzeln der vorhergehen-den Feldfrüchte durchtrennt und auf dem Boden liegende Pflanzenreste, beispielsweise Stroh und Gründüngung, eingearbeitet. Auch das Einpflügen von speziell aufgebrachtem Düner, wie Mist, ist bis in eine gewisse Tiefe vorteilhaft. Im Gegensatz zu heute haben Landwirte früher Pferde vor einen Pflug gespannt. Heute dagegen fährt man mindestens mit Schleppern, die über 150 Pferde-stärken verfügen.
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Der erste Schleuderroder wurde von den Briten Hanson und Coleman 1852 entwickelt. Dieser besteht aus einer Spindel, die der Lande nach zwischen den beiden Rädern angebracht ist. An dieser Spindel sind Gabeln befestigt, die beim Drehen die Kartoffeln aus dem Damm herausschleudern. Daher auch die Bezeichnung Schleuderroder. Der Antrieb der Spindel erfolgte dabei über die Räder des Roders. Daher konnten derartige Roder anfangs noch von Pferden gezogen werden oder danach von den ersten Traktoren. Weiterentwickelte Maschinen konnten später auch über die Zapfwelle eines Traktors angetrieben werden.
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Die damaligen Heuwender wurden vor ein Pferd gespannt und über das Feld gezogen. Die Reifen sind nicht wie heute aus Gummi und Luft gewesen, sondern damals gab es meisten nur Metall-/Holzräder. Heute wird so eine Maschine von einem Trecker in Bewe-gung gesetzt. Die alten Wender mussten so gebaut werden, dass sie bei Fortbewegung sich so drehen, dass sich das Gras/Heu wenden und heute wird diese mit einer sogenannten Zapfwelle angetrieben, die an dem Traktor angebracht ist. Die heutigen Heu-wender haben eine Arbeitsfläche von ca. 4,5 bis 13 Metern. Die damaligen dagegen nur ein bis drei Meter. Per Hydraulik werden die heutigen Heuwender so zusammengeklappt, dass im Straßenverkehr keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besteht.


















